Split/Second: Zerstörungswahn in der Unterstadt
Was macht eigentlich ein gutes Rennspiel aus? Wenn man über eine Rennsimulation spricht ist es wohl der Realitätsgrad und wie wirklichkeitsgetreu die Fahrphysik nachgebildet ist. Gran Turismo 5 wird uns zeigen wie weit das gehen kann. Aber was ist, wenn man einen Arcade-Racer beurteilen soll? Was macht zum Beispiel Burnout Paradise so genial? Bestimmt nicht der Realismus.
Disney Interactives Arcade-Racer Split/Second ist aber noch viel weiter davon entfernt überhaupt soetwas Ähnliches wie realistisch zu sein. Wer würde freiwillig in ein Auto steigen und sich von den Gegnern wegsprengen, verbrennen, zermatschen und atomisieren zu lassen? Oder das Gleiche den Gegnern antun? Also Michael Schumacher mal außen vor gelassen…

Genau das ist aber der Weg, bei Split/Second die Rennen für sich zu entscheiden. Hier sind Trigger-Events noch wörtlich zu nehmen, denn wenn man seinen Vordermann schön vor sich hertreibt und dann so eine Kleinigkeit wie einen brennen Bus auf ihn sprengt ist das nichts anderes als den Abzug (Trigger) zu ziehen. Wie man sich vorstellen kann ist das Ganze ungefähr so realistisch wie Schumachers nächster Weltmeistertitel direkt nach seinem Rücktritt vom Rücktritt.
Aber vielleicht ist es ja gerade das Abgedrehte, Überzogene, Unrealistische, das Split/Second so genial machen wird? Das bleibt zwar noch abzuwarten, aber alle, die sich wie ein paniertes Schnitzel auf das Spiel freuen, können sich die Wartezeit mit dem neuen Trailer verkürzen, der den Track “Downtown” plus dessen Hindernisse und Fallen zeigt: