Ubisoft lässt die Muskeln spielen und knabbert mit dem am 27. Mai erscheinenden Watch Dogs kräftig am Thron von Grand Theft Auto. Auf den ersten Blick erinnert auch Vieles von Watch Dogs an Rockstars Primus. Der Teufel- oder besser der Hack- steckt hier durchaus im Detail, denn gerade wenn es um die Spielmechanik geht, verfolgt Watch Dogs unausgetretene Pfade.

Frei nach dem Motto „Die Welt ist ein Spielplatz“ kann man durch schnell mit dem virtuellen Smartphone durchgeführte Hacks die Spielwelt verändern. Manchmal hat man zwar das Gefühl, dass hier weit über das Ziel hinausgeschossen wurde- zum Beispiel, wenn man via Smartphone Bodenplatten bewegt (wozu hat ’ne schnöde Bodenplatte eine eingebaute Hydraulik und dazu noch einen WLAN-Anschluss?), aber der Grundgedanke, nämlich die Welt mit dem Smartphone steuern zu können, hat schon was.
Natürlich gibt es auch zahlreiche realistischere Ansätze für einen wohlplatzierten Hack- nämlich Ampel- und Verkehrssteuerungsanlagen, die Smartphones der Bewohner Chicagos oder auch die der Gegenspieler beim Multiplayer.

Apropos Multiplayer: Hier stehen keine großen Überraschungen in’s Haus und das Multiplayer-Gameplay ist grundsätzlich sehr ähnlich zu bekannten Titeln wie eben Grand Theft Auto. Wenn überhaupt ist eine Art Kniff beim Multiplayer erwähnenswert, denn man kann jederzeit in eine fremde Welt eindringen, um den Spieler zu hacken um so Punkte zu sammeln. Das wiederum erinnert ein klein wenig an Demon Souls, das die gleiche Mechanik einsetzt um der Spielwelt (auch im Single-Player) mehr Würze zu verleihen- was keine schlechte Sache ist.

Bleibt abzuwarten, wie sich die finale Version so schlägt. Die mit guten Spieltiteln noch dünn ausgestatteten Next-Gen-Konsolen brauchen dringend neues und gutes Futter.

Ubisoft zeigt im folgenden 9-Minütigen Video einige Features des Multiplayer-Parts von Watch Dogs. Wir sehen uns dann auf Deinem Smartphone…

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